Januar 2020

Umgang mit Sturmholz

Noch fegt Sturmtief Sabine über unsere Landschaft, das schlimmste scheint jedoch vorüber.

Wir empfehlen allerdings dringend, heute den Wald noch nicht zu betreten. Die Wetterdienste melden weiterhin extreme Windböen, die völlig überraschend

auftreten können und zur Gefahr aller, im Wald befindlichen Personen werden können. Hier geht die eigene Sicherheit vor. Selbst wenn keine starken Böen mehr zu erwarten sind, können immer noch unerwartet Bäume umfallen, oder sich Äste aus den Kronen lösen.

Begehen Sie ihren Wald frühestens morgen. Als erstes sollten die Wege frei geschnitten werden, damit die Holzabfuhr wieder aufgenommen werden kann und hinter halb liegende Wälder erreicht werden können.

Beachten Sie dringen, dass das Holz sehr wahrscheinlich unter Spannung steht und schon während des Trennschnittes ausschlagen kann. Besondere Gefahr besteht bei übereinander liegenden Bäumen, da hier die Spannungen unberechenbar und stärker als normal sein können. Es besteht hohe Verletzungsgefahr!

Nutzen Sie, wenn möglich, die Unterstützung von Maschinen, um Bäume z.B. durch Seilunterstützung oder Greifzangen zu sichern. Alleinarbeit ist in der Holzernte generell verboten, daher müssen bei Windwürfen noch zwingender mehrere Personen anwesend sein. Drei Personen sind am zweckmäßigsten, da im Schadensfall einer den Rettungsdienst zur Unfallstelle führen und der zweite sich um den Verletzten kümmern kann. Hier ein Link, auf dem sie den für Sie einschlägigen Rettungspunkt heraussuchen können.

https://www.baysf.de/de/wald-erkunden/rettungstreffpunkte.html

Schätzen sie die Gefahr des Holzes und Ihr Können realistisch ein und überlassen Sie die Aufarbeitung im Zweifelsfall lieber einem Profi.